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Adsense optimieren - im Sinne der Besucher

von Marcel

Publisher sind ständig darauf bedacht mit den eingesetzten Werbemitteln einen möglichst hohen TKP zu erreichen. Was bei TKP-Kampagnen nur im voraus durch geschickte Verhandlungen erreicht werden kann, bietet bei Partnerprogrammen und contextsensitiven Werbemitteln wie Adsense deutlich mehr Spielraum nach oben, aber auch nach unten. Schließlich hängt der Erfolg hierbei maßgeblich von der Klickrate und der Qualität der Klicks ab, die dauerhaft gesteigert werden kann, indem man diese Werbung im Sinne der Nutzer optimiert. Was ist damit gemeint?

Adsense nachhaltig optimieren

Es fällt auf, dass viele Portalbetreiber auf eine möglichst hohe Klickrate optimieren. Dies hat zur Folge, dass viele Anzeigen noch vor den eigentlichen Inhalten platziert werden. Sind diese ideal ausgerichtet und eingebunden, so wird diese Anzeige eine gute CTR aufweisen. Über die Qualität der Klicks wird damit jedoch keine Aussage getroffen. Schließlich wird dem Besucher außer einer Anzeige keine Alternative angeboten, ohne, dass dieser scrollen muss. Die Klickrate stimmt, die Qualität kann unter Umständen stark abnehmen.
Daraus resultieren niedrigere CPCs oder eine Neubewertung auf Grund mangelnder Leads und Sales - wie vor wenigen Monaten beim eBay RelevanceAd und Affilimatch passiert.

Welche Alternativen gibt es?

“Idealerweise lässt man dem Besucher eine freie Entscheidung treffen, ob er Anzeigen besuchen möchte oder nicht”, weiß Klitzsch, Betreiber von Hausgarten.net, einem der größten deutschsprachigen Ratgeber über Haus und Garten. Dies gelingt, indem man Anzeigen beispielsweise am Ende des Inhalts platziert. Damit erreicht man all die Besucher, welche die Inhalte interessiert bis zum Ende gelesen haben und schließlich aufgefordert werden eine Entscheidung zu treffen - bestensfalls für die zum Inhalte relevanten Anzeigen für Produkte, Informationsmaterial und Dienstleistungen.

Trotz hochwertiger Inhalte mit prägnanten Texten, schönen Fotos und passenden Diagrammen und Grafiken, erreicht man nicht jeden Besucher gleichermaßen. Für den Seitenbetreiber ergibt sich die logische Schlussfolgerung, dass sich diese Besucher nur mit agressiven Anzeigen oberhalb der Inhalte zum Klick animieren lassen. Ein Trugschluss wie wir eingehend bereits festgestellt haben.

Vielmehr sollte man auch diesen Besuchern eine Entscheidung ermöglichen, indem man ihnen einen Auszug der Inhalte präsentiert, beispielsweise die von Einleitung mit einem Foto -  und erst danach eine Anzeige platziert. Die Einleitung sollte dabei so konzipiert sein, dass der Besucher bereits feststellen kann, ob die Inhalte seinen Vorstellungen entsprechen und es sich lohnt weiterzulesen. Ist dies der Fall, tritt die oben gezeigte Alternative ein. Ist dies nicht der Fall, steht der Besucher erneut vor einer Entscheidung, die in seinem Sinne ist. Beispielsweise, wenn der Besucher einen Nistkasten kaufen möchte, auf der entsprechenden Seite aber nur allgemeine Informationen erhält und die Anzeigen auf Shops hinweisen.

Ob und inwiefern sich diese Methode bewährt, wird von den Inhalten des Portals bestimmt. Grundsätzlich lässt sich jedoch beobachten, dass die Qualität der Klicks steigt, was vorteilhaft für Advertiser, Netzwerk und Publisher ist.

Abgelegt unter Adsense/Adwords

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